Der Sensoji, auch bekannt als Asakusa Kannon Tempel, ist Tokios ältester und berühmtester buddhistischer Tempel, gelegen im malerischen Viertel Asakusa. Dieser heilige Ort wurde 645 gegründet, ist der Göttin der Barmherzigkeit, Kannon, gewidmet und eine einzigartige Mischung aus Spiritualität, Geschichte und japanischer Populärkultur.
Was du im Sensoji sehen und tun kannst:
• Kaminarimon (Donnertor): Das ikonische Eingangstor zum Tempel, erkennbar an seiner riesigen roten Laterne, ist eines der meistfotografierten Wahrzeichen Tokios.
• Nakamise-dori: Eine lebhafte, 250 Meter lange Einkaufsstraße, die zum Tempel führt, gesäumt von traditionellen Geschäften, die Souvenirs, japanische Süßigkeiten (Wagashi), Kimonos und Fächer verkaufen. Es ist der perfekte Ort, um in die lokale Kultur einzutauchen und einzukaufen.
• Haupthalle (Hondo): Das Herzstück des Sensoji, wo Besucher beten, Opfergaben darbringen und die traditionelle Architektur bewundern können.
• Fünfstöckige Pagode: Eine imposante Struktur neben der Haupthalle, ein Symbol für Frieden und spirituelle Schönheit.
• Jokoro (Räuchergefäß): Vor der Haupthalle gelegen, soll der Rauch des Weihrauchs heilende Eigenschaften haben. Besucher lenken ihn oft auf die Körperteile, die sie heilen möchten.
Veranstaltungen und Feste:
• Sanja Matsuri: Eines der berühmtesten Feste Tokios, das im Mai stattfindet. Die Veranstaltung feiert die Gründung des Tempels mit Prozessionen von Mikoshi (tragbaren Schreinen) und einer lebhaften Festatmosphäre.
• Hozuki-ichi (Hozuki-Laternenmarkt): Eine Sommerveranstaltung, die im Juli stattfindet, bei der blumenförmige Laternen verkauft und religiöse Zeremonien abgehalten werden.
• Neujahr: Während der Neujahrszeit pilgern Tausende von Besuchern zum Sensoji für das traditionelle Hatsumode, das erste Gebet des Jahres.
Was du in der Umgebung probieren solltest:
• Melonpan: Ein weiches, nach Melone duftendes Gebäck, das an den nahegelegenen Ständen verkauft wird.
• Tempura: Historische Restaurants in der Gegend bieten knusprige Tempura an, ein Muss für Liebhaber der japanischen Küche.
• Asakusa Menchi: Berühmt für seine saftigen und leckeren Fleischkroketten.
Wissenswertes über den Sensoji:
Die Legende besagt, dass der Tempel gebaut wurde, nachdem zwei Fischerbrüder eine Kannon-Statue im Sumida-Fluss fanden. Die Statue wird in der Haupthalle aufbewahrt, ist aber nicht öffentlich zugänglich.
Trotz der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Sensoji wiederaufgebaut und ist heute ein Symbol der Widerstandsfähigkeit für Tokio.
Der Tempel bietet auch tolle Ausblicke auf die moderne Skyline Tokios, mit dem Tokyo Skytree, der in der Ferne emporragt.
Mit seiner reichen Geschichte, den farbenfrohen Veranstaltungen und der lebhaften Atmosphäre ist der Sensoji nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch ein unvergessliches Kulturerlebnis für jeden, der Tokio besucht.