Der Zenkō-ji in Kōfu ist einer der historisch bedeutendsten Tempel der Präfektur Yamanashi. Ursprünglich 1558 erbaut, beherbergt er eine stehende Buddha-Statue und andere bedeutende Kulturschätze, die von Takeda Shingen dort zum Schutz vor Zerstörung aufbewahrt wurden. Um den Tempel von seinem Namensvetter, dem Zenkō-ji-Tempel in Nagano, zu unterscheiden, wird der Kōfu-Tempel üblicherweise Kai-Zenkō-ji genannt (nach dem alten Namen der Region Kai). Eines der markantesten Merkmale des Tempels sind das majestätische Sanmon-Tor und die Haupthalle, die das größte Holzgebäude Ostjapans ist.
Die Haupthalle hat auch ein paar interessante Geheimnisse. So kannst du in den Keller hinabsteigen und durch einen nachtschwarzen unterirdischen Gang gehen, um den „Schlüssel zum Paradies“ zu suchen. Auch gibt es einen speziellen Akustikbereich: Wenn du in deine Hände klatschst, kannst du den riesigen zweiköpfigen Drachen an der Decke weinen hören.
Die beste Zeit für den Tempel ist im Herbst, wenn die umliegenden Bäume in saftigen Rot- und Orangetönen erstrahlen.
Anreise
Steige in der Kōfu-Station in die Minobu-Line (Richtung Fuji oder Kajikazawaguchi) und fahre bis zur Zenkōji-Station. Die Fahrt dauert nur 5 Minuten und kostet 150 Yen. Von dort aus musst du dann noch ca. 15 Minuten laufen, um zum Tempel zu gelangen.
Infos:
Preis: 500 Yen für den Innenbereich
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass ist um 16:30 Uhr)
Geschlossene Tage: keine