London ist mit einer Reihe großer Grünflächen gesegnet. Dafür können wir Heinrich VIII. danken, der im 16. Jahrhundert ein ausgedehntes Stück Land westlich seines Whitehall Palace einzäunte, wo er seiner Leidenschaft für die Hirschjagd nachgehen konnte. Ab dem 17. Jahrhundert formten Heinrichs Nachfolger die Jagdgründe zu Royal Parks, die nach und nach für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Sie bestehen heute aus dem Hyde Park, den Kensington Gardens, dem Green Park und hier dem St. James’s Park. König Jakob I. begann Anfang des 17. Jahrhunderts mit der Gestaltung des St. James’s Park, wo die Oberschicht spazieren gehen konnte. Sein Enkel, Karl II., schuf einen Kanal durch die Mitte des Parks, der unter der Herrschaft von König Georg IV. zu dem See erweitert wurde, den du noch heute siehst. St. James’s ist nach wie vor einer der acht königlichen Parks Londons, der dem Monarchen gehört und von der Wohltätigkeitsorganisation Royal Parks verwaltet wird.