Wenn du dich jemals gefragt hast, wie die Überreste eines Mastodons, einer Säbelzahnkatze oder eines Allosaurus aussehen, dann sollte ein Besuch des 150 Jahre alten American Museum of Natural History auf deiner Liste stehen, um deine Neugier zu wecken.
Das elegante viktorianisch-gotische Gebäude, das am Rande des Central Parks liegt, beherbergt eine der größten Natursammlungen der Welt mit über 32 Millionen Objekten, Exemplaren und Artefakten, die alles von exquisiter Taxidermie bis hin zu atemberaubenden Skeletten und uralten Fossilien bieten.
Je nach deinen Interessen würde ich dir empfehlen, ein paar der Räume auszuwählen, die dich am meisten interessieren, anstatt zu versuchen, alles bei einem Besuch zu sehen. Für mich waren das die Milstein Hall of Advanced Mammals und die Hall of Primitive Mammals, die beide im 4. Stock liegen.
Hier kannst du einigen der frühesten Säugetiere und Kreaturen der Welt begegnen, die sogar vor den Dinosauriern lebten, aber immer noch die gleichen evolutionären Merkmale wie die heutigen Säugetiere aufweisen.
Eine der interessantesten Ausstellungen war meiner Meinung nach die des Mastodons, dessen Überreste 1845 ausgegraben wurden. Dieses elefantenähnliche Geschöpf war einer der ersten großen amerikanischen Fossilienfunde und ist bis heute eines der vollständigsten Mastodon-Skelette der Welt.
Achte außerdem auf das Skelett von Lyle’s Flying Fox, dieser Fruchtfresser gehört zu den größten Fledermäusen der Welt und hat eine Flügelspannweite von bis zu 90 cm. Sowie auf den Smilodon (Säbelzahnkatze), der während des Pleistozäns in Amerika umherstreifte und sich auf wehrlose Pflanzenfresser stürzte. Und natürlich den Grizzlybären, der sich in der Hall of North American Mammals befindet.
Tipp: Ich würde dir empfehlen, so früh wie möglich zu kommen, um den Menschenmassen auszuweichen, und nach deinem Besuch einen Abstecher zur nahegelegenen „originalen“ Levain Bakery zu machen, um die besten Cookies in New York zu probieren!