Washington Square Park
Öffentlicher Friedhof wurde zum Park
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Kategorie

Park

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Victoria White

Jeden Tag erwacht der Park zum Leben und ist ein Zentrum kultureller Aktivitäten in Greenwich Village, mit einer starken Präsenz von Straßenkünstlern, Buskern, Schachspielern, Dichtern und Musikern.

Oberflächlich betrachtet scheint er wie jeder andere normale Park zu sein, doch was viele nicht wissen, ist, dass der Platz 1706 als Potter’s Field bekannt war und ein öffentlicher Friedhof für die Armen war. Es wird angenommen, dass bis zu 20.000 Leichen unter dem Park liegen, darunter solche ohne religiöse Zugehörigkeit, Sklaven, Selbstmordopfer und Besucher der Stadt.

Während des Revolutionskrieges diente der Ort als Militärfriedhof für britische und amerikanische Soldaten und danach als Begräbnisstätte für Opfer der Gelbfieber-Epidemie im Jahr 1793, bevor Potter’s Field 1794 für Bestattungen geschlossen wurde. Der Staat beschloss, das Gelände in einen öffentlichen Park umzugestalten, und der Platz wurde 1825 zu Ehren von George Washington und zur Feier des hundertjährigen Jubiläums seiner Amtseinführung umbenannt.

Die unheimliche Geschichte des Parks setzt sich fort mit dem angeblich ältesten Baum Manhattans, der über 330 Jahre alt ist und sich in der nordwestlichen Ecke befindet. Er wird „The Hangman’s Elm“ oder „Hanging tree“ genannt, und es wird angenommen, dass viele Verräter des Revolutionskrieges und Insassen des nahegelegenen Newgate State Prison an seinen Ästen gehängt wurden. Es gibt viele urbane Legenden um den Baum, da keine Aufzeichnungen bestätigen, ob tatsächlich Hinrichtungen stattgefunden haben, aber es ist trotzdem interessant, vorbeizuschlendern und diese alte, robuste englische Ulme zu sehen.

Der Platz diente nicht nur als Begräbnisstätte, sondern war schon immer ein Treffpunkt für die Lebenden. Viele freie und versklavte Afrikaner trafen sich vor der Amerikanischen Revolution im Park, bevor viele junge Bohemiens, Beatniks und Folkkünstler ihn in den 50er und 60er Jahren als Treffpunkt nutzten. Künstler wie Buddy Holly verbrachten hier viel Zeit, um Inspiration zu sammeln, indem sie anderen beim Spielen zuhörten, und bis heute dient er als Treffpunkt, um die Freiheit des Ausdrucks zu zelebrieren.

Hol dir einen Kaffee aus einem der nahegelegenen Kaffeehäuser (Stumptown, Irving Farm & Third Rail sind alle in der Nähe) und genieße einen Spaziergang durch diesen bedeutenden kulturellen Treffpunkt mit einer besonders dunklen Geschichte.

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