Früher war die Themse viel breiter als heute. London wuchs im frühen 19. Jahrhundert schnell an Größe und Bevölkerung, aber es gab kein effizientes Abwassersystem. Abfälle gelangten in kleine Bäche, die in die Themse mündeten und täglich mit den Gezeiten hin- und hergespült wurden. Der Fluss wurde zunehmend verschmutzt. Im Sommer 1858 wurde der Geruch so schlimm, dass das Parlament kurzzeitig aufgegeben wurde, ein Ereignis, das als „Der Große Gestank“ bekannt ist. Dies veranlasste die Regierung, den Bau eines neuen Abwassersystems für London zu genehmigen. In diesem neuen System verliefen Abwasserrohre durch die Stadt bergab zur Themse. Entlang des Flussufers wurden große Rohre installiert, die die Abwässer abfingen (und immer noch abfangen). Der Inhalt floss dann durch diese Abfangrohre, bis er weit flussabwärts jenseits von London abgeleitet wurde. Entlang des Flusses wurden neue Uferbefestigungen geschaffen, um die Abfangkanäle aufzunehmen, wodurch die Breite des Flusses reduziert wurde, und darüber wurden diese Gärten angelegt.