Tagesausflug Westküste – Dramatische Klippen & Endloser Ozean
Die Westküste Madeiras ist rau und zerklüftet – hoch aufragende Meeresklippen, ruhige Fischerdörfer und einige der fotogensten Aussichtspunkte der Insel. Im Vergleich zum üppigen Norden fühlt sich der Westen trockener und exponierter an, mit dramatischen Felsformationen, die direkt in den Atlantik abfallen.
Diese Route führt Sie durch versteckte Buchten, geheime Miradouros und beeindruckende Lavapools. Ein Muss, wenn Sie den Norden bereits erkundet haben und eine andere Seite der wilden Küste Madeiras erleben möchten.
Wichtige Stationen
Cabo Girão Skywalk
Eine der höchsten Meeresklippen Europas (589 m) mit einem Glasboden-Skywalk. Mittags überlaufen – aber Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang hier sind unglaublich. Die Aussicht reicht von Câmara de Lobos bis zu den Desertas-Inseln.
Promenade von Câmara de Lobos
Farbenfrohes Fischerdorf, berühmt für Winston Churchills Gemälde. Ideal für einen Poncha-Stopp (probieren Sie Taberna do Capitão) und ein Mittagessen mit Meeresfrüchten.
Strand von Calheta
Künstlicher goldener Sandstrand – perfekte entspannte Pause, wenn Sie in ruhigem Wasser schwimmen möchten (selten an Madeiras felsiger Küste).
Jardim do Mar & Paul do Mar
Surferdörfer mit entspannten Promenaden und Cafés direkt am Meer. Die Sonnenuntergänge in Paul do Mar sind legendär – Einheimische holen sich Poncha im Maktub Pub.
Seilbahn Achadas da Cruz
Steilste Seilbahn Madeiras, die zu einer abgelegenen Fajã mit verfallenen Steinhäusern und Gemüsegärten hinabführt. Fühlt sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ideal für Fotos und kurze Küstenwanderungen.
Miradouro da Ponta da Ladeira
Aussichtspunkt an der Klippe bei Achadas da Cruz mit grandioser Aussicht über die Westküstenklippen. Ruhige Alternative zum Cabo Girão.
Leuchtturm Ponta do Pargo (Farol da Ponta do Pargo)
Westlichster Punkt Madeiras; endlose Meerblicke, steile Klippen und spektakuläre Sonnenuntergänge. Kleines Museum im Leuchtturm über Madeiras maritime Geschichte.
Aussichtspunkt Bica da Cana (optionaler Abstecher)
Oberhalb des Paul da Serra Plateaus; hier stürzen Wolkenwasserfälle die Klippen hinunter. Spektakulär bei Sonnenaufgang oder nach stürmischen Nächten.
Lagune von Lugar de Baixo (optionaler Halt)
Vogelbeobachtungs-Lagune bei Ponta do Sol; toller kurzer Halt für Fotografen.
Insider-Tipps
Gegen den Uhrzeigersinn: Starten Sie über Câmara de Lobos, fahren Sie westlich durch Paul do Mar und beenden Sie den Tag in Ponta do Pargo zum Sonnenuntergang.
Snacks/Wasser mitbringen: Begrenzte Essensmöglichkeiten zwischen Calheta und Ponta do Pargo.
Sonnenuntergangsplan: Am besten am Leuchtturm Ponta do Pargo oder Promenade von Paul do Mar mit einem Poncha in der Hand.
Autobahn meiden: Folgen Sie den Küstenstraßen (ER101) für Wasserfälle, Tunnel und Klippenblicke.
Mit Levada-Stopps kombinieren: Levada do Alecrim oder 25 Fontes können hinzugefügt werden, um daraus einen kompletten Wander- und Küstentag zu machen.
Perfekter Tagesablauf
Vormittag
Früher Start am Cabo Girão zum Sonnenaufgang (oder Start in Funchal oder Besuch des Cristo Rei in Canico, wenn Sie östlich von Funchal starten)
Poncha + Fotostopp in Câmara de Lobos
Schwimmen oder Kaffee am Strand von Calheta
Mittag
Spaziergang an der Promenade von Jardim do Mar und Paúl do Mar
Kleiner Snack/Mittagessen in Paul do Mar
Seilbahn Achadas da Cruz + Fajã-Spaziergang
Nachmittag/Abend
Miradouro da Ponta da Ladeira (Fotostopp)
Leuchtturm Ponta do Pargo
Porto Moniz (wenn Sie bis dorthin fahren)
Rückfahrt über Paul da Serra oder die Küstenstraße ER101 nach Funchal
Für diejenigen, die mehr Kontext wünschen…
"Die Westküste blieb jahrhundertelang abgeschnitten – steile Berge und wilde Atlantikwellen hielten sie isoliert, bis moderne Tunnel in den Fels gehauen wurden. Auch heute noch fühlt sie sich abgelegen und authentisch an: Fischerdörfer, in denen die Zeit langsamer vergeht, endlose Sonnenuntergänge und Klippen, die so hoch sind, dass sie schwindelig machen. Hierher kommt man, wenn man Raum, Meeresluft und das ursprüngliche Madeira erleben möchte."